Dieses Jahr war ich endlich mal mitten drin im Trubel des Faschings…nein Fastnacht, wie man es in Mainz nennt oder besser noch Fasenach. Nachdem ich vor einigen Jahren in Münster mal nen bösen Bluterguss von so nem blödem Karamellbonbon hatte, habe ich jetzt eine gute Erinnerung an die Narrenzeit.Â
Relativ spontan fuhren wir Sonntagabend zu Nicoles Eltern nach Mainz. gegen halb 12 kamen wir an, genau die richtige zeit um stocknüchtern auf einer Faschingsfeier auf zu tauchen, auf der keiner mehr geradeaus gucken konnte. Nicht mal mehr Nicoles Freund Mike aus Kalifornien, für den Karneval das erste war, was er von Europa sah…Â
Am nächsten Tag ging’s früh (zu früh) auf den Umzug. Komischerweise hab ich gar nicht so gefröstelt, wie zuvor befürchtet – lag wohl auch an den Schnäpschen und Glühweinen. Der Umzug war ganz nett und wir hatten, nicht nur dank der Promille viel Spaß.Â
Abends ging es wieder rein in die City. Eigentlich sollte Nicoles Bruder fahren, aber nachdem ich meinen ersten Gin-Tonic auf hatte war mir nicht mehr nach Alkohol. Es ist ganz schön schwierig ein zu schätzen, wie fahrtüchtig man ist. Ich fühlte mich total nüchtern, was aber wegen dem feucht-fröhlichen Nachmittag gar nicht sein konnte. Mit Polizeikontrollen war zu rechnen, da war mir schon recht mulmig.
Ich weiß nicht mehr wer von uns auf die schlaue Idee kam zur nächsten Polizeiwache zu gehn um dort mal zu pusten (vermutlich war es meine tolle Idee!). Die ließen mich gar nicht lange warten und es kostete auch nichts (wäre ja sonst auch ne ziemliche Frechheit gewesen, bei meinem vorbildlichen Verhalten).Â
Tatsächlich zeigte das Gerät 0,00 Promille an, auch beim zweiten Versuch noch. Das kann doch gar nicht sein! Echt eigenartig!  Nächstes Jahr geht’s wieder zum Fasching, dann auch nicht nur für einen Tag – und dann werde ich das Messgerät der Polizei mal in die Höhe treiben! Â
Thomas, ich und Mike…Â Â Â Â Â
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