20.03.2006

Nie wieder Busreisen.

Filed under: Alltagserlebnisse — Phine @ 16:03

Meine Mutter hatte mir zum Geburtstag eine Skireise geschenkt. So sind sie, meine Schwester Lene und ich mit einem Skiverein in einem Reisebus nach Italien runter gefahren.
Nie wieder mache ich das! Beim nächsten mal nehm ich Flugzeug, Bahn oder PKW. In diesem angeblichen Luxusreisebus war es 1. saukalt, obwohl keine Klimaanlage an war, 2. waren die Sessel unbequem, und 3. brummte ständig ein fieses Geräusch, das man auch mit Ohropax noch hört. Wenigstens waren wir so wenige, dass jeder mehrere Sitze zum sich ausbreiten hatte. Aber das über Nacht fahren war doof, da die Leselampen viel zu dunkel zum Lesen waren. Reisebusse sind doof!
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Phine auf der Piste

Filed under: Alltagserlebnisse — Phine @ 16:03

Letzte Woche war ich für 10 Tage Skifahren in Italien, in Ziano. Hat mal wieder richtig Spaß gemacht die Berge runter zu sausen. Naja auf dem Snowboard hab ich mich auch versucht, aber auch nach zwei Stunden Unterricht fiel es mir nicht leicht. Also so viel wie beim Boarden, bin ich auf den Skiern in der ganzen zeit seit ich fahre noch nie hingeflogen.. Es isst echt komisch, wenn man beide Beine fest hat. Nachdem ich die Talabfahrt zwei mal ohne Snowboardlehrer mehr schlecht als Rest runtergerutscht bin, hab ich mir doch wieder die Skier geschnappt – das kann ich wenigstens. Aber mal was Neues zu lernen ist eigentlich nicht schlecht. Naja jetzt weiß ich zumindest, dass das was einfach aussieht nicht unbedingt einfach ist und bewundere die Snowboarder, die die schwarzen Pisten runter düsen und über die Rampen springen. Wenn ich ganz viel über schaff ich das vielleicht auch irgendwann.Â

Naja, aber das nächste Mal suche ich mir ein deutschsprachiges Skigebiet, denn es gab schon gewaltige Verständigungsprobleme mit den Italienern, die nichts anderes als Italienisch sprechen können. Ansonsten muss ich mir unbedingt ein Paar Schimpfwörter auf Italienisch aneignen. Aber mein Pizza-Bestell-Italienisch ist super! Pizza tonno e cipolla, Pizza quaddro stagioni…oder so ähnlich. Was ich wirklich vermisst habe ist das Internet. Es gab doch weder in dem Kaff Ziano, noch in den umliegenden Käffern ein Internetcafe und im Hotel schon gar nichts internetmäßiges. Da blieb einem nichts anderes übrig als non Stopp auf der Piste zu sein. Jetzt sehe ich voll doof aus, weil mein Gesicht total braun ist, aber um die Augen rum weiß, sogar Abdrücke von den Sonnenbrillenbügeln hab ich. Seit ein Paar Stunden bin ich wieder zu Hause bzw. bei meinen Eltern in Meppen und genieße es das Engegefühl der Berge los zu sein. Ich bin eben doch ein Nordlicht!

Ich beim Lift
Ich, mit meiner häßlichen alten Jacke

Maierl Alm
Die Maierl Alm, ganz oben auf dem Berg

Die Schütte-Girls
Ich, meine Mutter und meine Schwester

06.03.2006

Meine Geburtstagsparty

Filed under: Alltagserlebnisse — Phine @ 20:12

Vorletzte Woche hatte ich mal wieder Geburtstag und habe vorgestern zusammen mit Thomas eine riesen Party geschmissen. Keine Ahnung wie viele leute da waren, aber es waren viele. Ich hatte mir als Motto “Hamburg” ausgedacht und alle sollten verkleidet kommen. Ich war als Elbe verkleidet. Es gab ein Paar Leute mit tollen Kostümen. Mir persönlich gefiel Constantins Dönerkostüm am besten. Die nicht so Kreativen hatten wenigstens nen kleinen St.Pauli-Button oder ähnliches. Und an der Wand hing eine riesen Hamburgflagge, die ich gemietet hatte – da habe ich im Rathaus einen echten Geheimtip bekommen. Auch in den Käsewürfeln steckten kleine Flaggen an Zahnstochern. Leider habe ich davon kein Foto gemacht, da ich in dem Vorbereitungsstreß gar nicht dran gedacht habe. Das ist echt schade, denn ich habe den ganzen Tag damit verbracht Salate und Häppchen zu machen. Letztendlich hatte ich keinen einzigen Happen davon aber alles ging ratzeputz weg. Thomas hat auch n bißchen gegrillt (im Schnee!), aber die Grillkohle ging schon zu ende bevor die meisten Gäste kamen. War ja auch n bißchen zu kalt draußen, aber wer grillt auch schon anfang März. Deentsaprechend haben mir ein Paar Freunde einen großen Grill geschenkt. Der hat grade so eben in mein Auto gepaßt. (Übrigens waren meine Autotüren am nächsten Tag alle zugefrohren.)
Alles in allem war das eine meiner tollsten geburtstagspartys in den letzten Jahren, auch wenn es enttäuschend war, dass einige erwartete Leute doch abgesagt hatten (aber die mir am liebsten und n Paar Leute von Thomas waren da).
Dass mein Volleyballteam in unseren Trikots kam (immerhin ist der GWE ja n Hamburger Verein) erleichterte es den Mänern ungemein im nachhinnein nach Telefonnummern zu fragen (wie hieß denn die Nr. 14 und kannst du mir ihre Telefonnummer geben…).
Nein, das machen wir nicht auf jeder Party, wäre ja auch n bißchen frauenverachtend – wir sind doch mehr als Nummern.
Die Partyfotos gibts hier!

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03.03.2006

Fastnacht in Mainz

Filed under: Alltagserlebnisse — Phine @ 01:18

Dieses Jahr war ich endlich mal mitten drin im Trubel des Faschings…nein Fastnacht, wie man es in Mainz nennt oder besser noch Fasenach. Nachdem ich vor einigen Jahren in Münster mal nen bösen Bluterguss von so nem blödem Karamellbonbon hatte, habe ich jetzt eine gute Erinnerung an die Narrenzeit.Â

Relativ spontan fuhren wir Sonntagabend zu Nicoles Eltern nach Mainz. gegen halb 12 kamen wir an, genau die richtige zeit um stocknüchtern auf einer Faschingsfeier auf zu tauchen, auf der keiner mehr geradeaus gucken konnte. Nicht mal mehr Nicoles Freund Mike aus Kalifornien, für den Karneval das erste war, was er von Europa sah…Â

Am nächsten Tag ging’s früh (zu früh) auf den Umzug. Komischerweise hab ich gar nicht so gefröstelt, wie zuvor befürchtet – lag wohl auch an den Schnäpschen und Glühweinen. Der Umzug war ganz nett und wir hatten, nicht nur dank der Promille viel Spaß.Â

Abends ging es wieder rein in die City. Eigentlich sollte Nicoles Bruder fahren, aber nachdem ich meinen ersten Gin-Tonic auf hatte war mir nicht mehr nach Alkohol. Es ist ganz schön schwierig ein zu schätzen, wie fahrtüchtig man ist. Ich fühlte mich total nüchtern, was aber wegen dem feucht-fröhlichen Nachmittag gar nicht sein konnte. Mit Polizeikontrollen war zu rechnen, da war mir schon recht mulmig.

Ich weiß nicht mehr wer von uns auf die schlaue Idee kam zur nächsten Polizeiwache zu gehn um dort mal zu pusten (vermutlich war es meine tolle Idee!). Die ließen mich gar nicht lange warten und es kostete auch nichts (wäre ja sonst auch ne ziemliche Frechheit gewesen, bei meinem vorbildlichen Verhalten).Â

Tatsächlich zeigte das Gerät 0,00 Promille an, auch beim zweiten Versuch noch. Das kann doch gar nicht sein! Echt eigenartig!  Nächstes Jahr geht’s wieder zum Fasching, dann auch nicht nur für einen Tag – und dann werde ich das Messgerät der Polizei mal in die Höhe treiben! Â

Thomas, ich und Mike…Â Â Â Â Â

 Thomas, ich und Mike  Â

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