14.08.2006

Ein Wochenende in Prag

Filed under: Alltagserlebnisse — Phine @ 20:17

Seit 2 Stunden bin ich wieder zurück vom Wochenendetrip nach Prag.
Tolle Stadt (wenn sie nicht so voll mit Touris wäre)! Wir haben dort zwei Amis besucht, die sich dort für einige Zeit einquartiert haben um Osteuropa kennen zu lernen.
Hingeflogen sind wir mit einer kleinen Propellermaschine. Für mich, die ich no0ch nicht so oft in meinem Leben geflogen bin eine Premiere. Samstag Abend waren wir in einem echt abgefahrenen Schuppen, so eine Kattakombenartige Disko mit so vielen Räumen, dass man sich auch nach Stunden immer noch verläuft. Beim Kickern hab ich nen netten Israeli kennen gelernt, der mir n bißchen was vom Krieg erzählt hat. Kickern können die Tschechen ganz gut und die beiden Israelis waren auch nicht schlecht.
Den Sonntag über haben wir dann Sightseeing gemacht – mit all den anderen Touristenmassen.

prag.jpg
Foto: Ich berühre eine Statue auf der Karlsbrücke. Das soll angeblich Glück bringen.
Paul berührt mich, soll auch Glück bringen…

Beim Rasten in einem Biergarten habe ich mich sehr über eine Gruppe Japaner amüsiert, die von dem Arkordeonspieler so begeistert waren. Japanische Reisegruppen sind ja generell irre komisch – Horden kleiner Leute mit Fotoapparat, von jedem Sch… zu begeistern.

Download des “Japaner singen und Klatschen-Videos”

Gesten Abend, also Sonntag waren wir im Casino, mein ersten Mal. Scheinbar hab ich n ganz gutes Händchen für Roulette.
Nach einiger Zeit vergißt man, dass die Plastikchips echtes Geld sind, nicht ungefährlich. Aber ich denke ich tendiere nicht zur Spielsucht (ich hab ja auch kaum Geld ;-) ).

Mein Fazit: Prag ist ne tolle Stadt, die sich auf jeden Fall lohnt. Wenn ich den Reiseführer von Ines auf dem Hinflug statt auf dem Rückflug gelesen hätte, hätte ich mir noch n bißchen Kultur reingezogen, aber dafür reicht ein Wochenende dann wohl doch nicht. Außerdem ists ja viel zu voll mit den ganzen Touristen. Allein die Karlsbrücke – voll als gäbe es Freibier! Apropos Bier: Das Starkbier in diesem Biergarten (Name vergessen) war echt sau lecker und das Essen hat auch überall geschmeckt, sogar im Flugzeug!
Soviel zu Prag…

11.08.2006

Katzen füttern

Filed under: Alltagserlebnisse — Phine @ 09:26

Gestern abend war ich in einem Chatroom. Da hat mir einer erzählt, dass seine Katze eineinhalb Dosen Katzenfutter täglich bekommen würde. Dementsprechend fett sei das Tier.
Also meine Katzen bekommen nur eine Dose am Tag zusammen! Aber sie tuen immer so, als ob sie völlig ausgehungert seien (laut Tierarzt sind sie aber nicht untergewichtig). Sie schlingen ihr Futter gierig runter und tun eine Stunde später so als hätten sie noch gar nichts bekommen.
Fresskatzen
Das sind übrigens die einzigen Minuten am Tage, in denen die bgeiden nebeneinander sitzen können ohne sich zu streiten. Ich hab euch ertappt!

Elchauto

Filed under: Alltagserlebnisse — Phine @ 09:21

Auf der Fähre nach Schweden sahen wir ein lustiges altes Auto mit einem Elch am Steuer.
Echt süß! Da hat jemand wärend seiner Abwesenheit den “Wach-Elch” ans Steuer gesetzt…elchauto2elchauto1

Urlaub in Schweden

Filed under: Alltagserlebnisse — Phine @ 09:00

Es wird an der Zeit mal wieder was ins Blog zu schreiben. Habe es in letzter Zeit arg vernachlässigt.
Letzte Woche waren wir in Schweden – wegen No Fun at All. Das war natürlich mal wieder eine Idee von Thomas – wegen einer Band hunderte von Kilometer fahren. Aber immerhin ist sie eine unser beider Lieblingsbands und wir sind uns bei Musik nicht so oft einig.
Das Wochenende waren wir in Lindesberg, einer Kleinstadt in der nähe von Örebro auf einem Festival namens Augustibuller. Ich glaube ich habe noch nie so viele Freaks auf einem Haufen gesehn. Ich meine, man sieht ja schon ne Menge Punks, aber derartig krasse Gestalten laufen einem so geballt nicht über den Weg. Ich habe leider keine geknipst, aber ich denke die wäre sich auch blöd vorgekommen wenn ich Fotos von denen gemacht hätte.
Das Festival fand auf einem großen Müllberg statt (der vor dem Festival wohl noch keiner war). Bei den Bergen an Dosen dachten wir, dass die Schweden wohl noch kein Dosenpfand haben. Haben sie doch, es ist ihnen aber nur egal. Aber die Musik war gut. Es gab 2 Bühnen und einen “Biertrinkbereich” – ja, man durfte nur dort Bier trinken. In Schweden darf man nämlich erst ab 20 Jahren normales Bier trinken und auch nur in dem dafür abgesperrten Bereich mit Ausweiskontrolle (sehe ich etwa aus wie unter 20? Arschlöcher!). Schön war, dass es auf dem Festivalgelände einen See gab zum Schwimmen, indem sich alle tummelten, großteils nackig. Während es in Deutschland regnete war es in Schweden nämlich gefühlte 50° Celsius.
Eine der Bühnen
Nach dem Festival fuhren wir zu meinen Eltern, die ein Ferienhäuschen in Südschweden haben und gönnten uns ein Paar gemütliche Tage.
Ach ja, in Göteborg waren wir auch noch – wegen dem nächsten No Fun at All-Konzert. Da war die Stimmung aber irgendwie n bißchen mau, denn die Ordner verboten das springen und hüpfen. Aber mit dem Fuß wippen durfte man noch…
Göreborg ist ne nette mittelgroße Stadt (die zweitgrößte Schwedens) mit uralten Straßenbahnen und einem Freizeitpark mitten im Stadtkern. Wir hatten ein Hotelzimmer im 13. Stock eines Glasturms und konnten über fast die ganze Stadt sehen.
Und jetzt sind wir für zwei Tage wieder in Hamburg, da wir morgen früh nach Prag fliegen und Freun de besuchen.
Da bekomm ich bestimmt wieder Futter für mein Blog ;-)