02.01.2008

Schicksal, Glück oder Zufall?

Filed under: Alltagserlebnisse,Gedanken — Phine @ 00:22

Zu Beginn des neuen Jahres mal eine Geschichte, die mich ins Grübeln kommen ließ.
Dazu muss ich ein bisschen ausholen.
Kurz bevor meine Oma starb, ich war damals in der 2. Klasse schenkte sie mir ein Sammelarmband mit kleinen Glücksbringern dran. Dieses Armband ist für mich sehr viel wert und ich wollte es nur zu besonderen Anlässen umlegen.
Dieser Anlass war ein Treffen mit meiner alten Brieffreundin, als ich etwa 13 oder 14 war.
Ich weiß noch, dass ich total in Panik geriet als ich sah dass das Armband nicht mehr an meinem Handgelenk baumelte.
Dummerweise hatte ich auch keine Zeit mehr danach in dem Café zu suchen, da unser Zug fuhr und war sehr erleichtert als später meine Freundin anrief und erzählte, dass sie mit ihrer Mutter und der Kellnerin noch mal gesucht hätten und es gefunden hatten.
Ich schwor mir das Armband nie wieder zu verlieren.
Naja, die Jahre gingen ins Land und ich fühlte mich irgendwann zu alt für so in Armband.
Aber Glücksbringer und Silvester passen ja zusammen und daher legte ich es mir gestern Abend für eine Silvesterparty wieder um, nach all den Jahren.
Irgendwann im Laufe des Abends guckte ich dann auf mein nacktes Handgelenk. Verdammt!
Aber es hatte schon jemand gefunden und auf einen Tisch gelegt. Puh! Noch mal Glück gehabt.
Da der Verschluss kaputt war, steckte ich das Armband in die Handtasche.
Stunden später, als ich zuhause ankam konnte ich es allerdings nicht mehr wieder finden.
ich suchte wirklich überall, nahm meine Handtasche und Jackentaschen praktisch auseinander. Suchte sogar dort wo es gar nicht sein konnte – ohne Erfolg! ich rief meinen Freund an, der noch auf der Party war und bat ihn danach zu suchen und die Gastgeber zu informieren. kurz spielte ich dann auch mit dem Gedanken noch mal zu der Party zurück zu fahren und danach zu suchen. Aber dann ging ich doch schlafen. Gegen halb 10 wachte ich auf. Kurz darauf kam auch mein Freund nach hause, dessen Suche erfolglos geblieben war.
Plötzlich kam mir eine Idee: ich hatte doch den Hausschlüssel aus der Handtasche gezogen, vielleicht lag das Armband irgendwo vor dem Haus. Schnell ging ich nach unten und fand das gute Stück direkt vor der Haustür liegen. Niemand hatte es vor mir entdeckt. Mensch war ich glücklich!
Aber es ist schon irgendwie eigenartig, dass ich das Armband immer wieder verliere und wieder bekomme.
Das meiste was man so verliert, grade beim ausgehen findet man doch niemals wieder. Und sowas kleines wie das Schmuckstück, ist ja kein Ramsch, ist ja Silber ist doch wie eine Nadel im Heuhaufen.
Kann das Zufall sein? Ich, kein Mensch der besonders an Übersinnliches glaubt bin schon ins Nachdenken gekommen.
Vielleicht will das Schicksal nicht, dass ich das Geschenk meiner Oma verliere.
So oder so, ich werde das Teil zumindest nicht mehr umlegen, sondern es sicher im Schrank liegen lassen – die nächsten Jahre zumindest!
Glück

10.02.2006

Die “Zu-Erledigen-Liste”

Filed under: Gedanken — Phine @ 01:02

Ich denke das kennt jeder, die Liste mit den Dingen die man schon längst mal machen wollte. Die meisten leute haben diese Liste nur im Kopf. Es ist irgendwie ein Gefühl, dass einen unzufrieden macht. Man kann nicht richtig abschalten, weil man ja noch soooo viel zu tun hat. Diese Liste der unerledigten aber so wichtigen Dings hat man sich schon in der frühsten Jugend angeschafft. Irgendwann entstand sie aus dem Nichts – so meine Theorie. Vermutlich schlich sie sich irgendwie an – mit überschaubaren Kleinigkeiten. Ich habe diese Liste um nen besseren Überblick zu haben zu Papier gebracht. Eigentlich sind es zwei Listen; die eine enthält den Alltagskram: Abwasch, Einkauf, Erledigungen, Papierkram usw. – das sind Dinge die man schnell abarbeiten kann. Mit der anderen Liste wirds da schon schwieriger. Auf ihr stehen Ideen und Gedanken die man umsetzten möchte, aber noch nicht konkret vor Augen hat. Um diese Liste zu bearbeiten braucht man ganz viel Zeit und Motivation. Und an diesen beiden Dingen (die man ja gleichzeitig haben muß) scheitert es doch fast immer. Und so lebt man weiterhin mit seinen Listen im Kopf oder auf Papier vor sich hin, im Bauch ein Gefühl von Unzufriedenheit.

Warum gibts von Martini keinen Kater?

Filed under: Gedanken — Phine @ 00:22

An dieser Stelle muß ich doch mal meine Vorliebe für Martini bianco erwähnen. Früher fand ich Martini ekelig, aber seit der Agentur-Weihnachtsfeier liebe ich das klebrige Zeug. Auf besagter Weihnachtsfeier war ich so betrunken, dass ich sogar Karaoke gesungen habe (wer mich gut kennt wird jetzt sagen: Die singt doch sicher auch nüchtern) aber am nächsten Morgen war ich schon um 9 Uhr früh top fit, so fit als wäre ich schon am Abend zuvor nach dem Viertel-nach-Acht-Spielfilm ins Bett gegangen. Seit dem hat es mir der Martinin angetan – und das mit dem Katerlosen Erwachen funktioniert doch tatsächlich jedes Mal. Früher mußte ich mir nach einer versoffenen Nacht noch vorm ins bett gehn nen Rollmops rein pfeifen um am nächsten tag nicht vor Kopfweh zu zergehen, aber Dank dem Martini konnte ich den Fisch an die Katzen verfüttern. Übrigens, bei Wal Mart sind die Flaschen Martini bianco grade im Sonderangebot!